candidate-blog https://candidate-blog.metru.io Der Blog für Bewerber Thu, 14 May 2026 02:12:53 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.10 https://candidate-blog.metru.io/wp-content/uploads/2020/04/cropped-Unbenannt-1-01-1-32x32.png candidate-blog https://candidate-blog.metru.io 32 32 ดูบอลออนไลน์: วิธีดูบอลผ่านเว็บไซต์ https://candidate-blog.metru.io/%e0%b8%94%e0%b8%b9%e0%b8%9a%e0%b8%ad%e0%b8%a5%e0%b8%ad%e0%b8%ad%e0%b8%99%e0%b9%84%e0%b8%a5%e0%b8%99%e0%b9%8c-%e0%b8%a7%e0%b8%b4%e0%b8%98%e0%b8%b5%e0%b8%94%e0%b8%b9%e0%b8%9a%e0%b8%ad%e0%b8%a5%e0%b8%9c/ Thu, 14 May 2026 02:12:53 +0000 https://candidate-blog.metru.io/%e0%b8%94%e0%b8%b9%e0%b8%9a%e0%b8%ad%e0%b8%a5%e0%b8%ad%e0%b8%ad%e0%b8%99%e0%b9%84%e0%b8%a5%e0%b8%99%e0%b9%8c-%e0%b8%a7%e0%b8%b4%e0%b8%98%e0%b8%b5%e0%b8%94%e0%b8%b9%e0%b8%9a%e0%b8%ad%e0%b8%a5%e0%b8%9c/


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Candidate Experience – wieso, weshalb und wie? https://candidate-blog.metru.io/candidate-experience/ Tue, 08 Mar 2022 11:59:12 +0000 https://candidate-blog.metru.io/?p=3812 Sind Bewerber mit dem Bewerbungsprozess zufrieden, dann haben sie eine gute Candidate Experience (CX) gemacht. Mit Candidate Experience sind die Gesamterlebnisse und -erfahrungen der Bewerber, im direkten oder indirekten Kontakt mit dem Arbeitgeber, und die dadurch ausgelösten Emotionen bei Bewerbern, gemeint.

Die Interaktionen zwischen Bewerbern und Unternehmen, vor, während und nach dem Recruiting, wirken sich auf die CX aus.

 

Vor der Bewerbung: wie das Unternehmen sich als Arbeitgeber in der Stellenanzeige oder auf der Karriereseite darstellt. 

 

Während der Bewerbung: wenn Unterlagen verschickt werden und wenn Ansprechpartner erreicht werden sollen. 

 

Nach der Bewerbung: wenn es um die Dauer der Bewerbungsphase geht, und wenn es um die Frage geht, ob überhaupt Absagen verschickt werden. Ebenso zählt dazu, wie das Onboarding nach der Zusage durchgeführt wird.

 

 

 

Wieso und weshalb die Überlegungen zur Candidate Experience?

 

Die Erlebnisse der Bewerber beeinflussen ihre Meinung über das Unternehmen und die Arbeitgebermarke. Ist das Unternehmen zudem sehr bekannt, haben Bewerber auch höhere Erwartungen an den Bewerbungsprozess als bei unbekannten Unternehmen.
Schlechte CX schadet dem Employer Branding und dem Unternehmen, denn die Erfahrungen werden von Bewerbern ihren Freunden, ihrer Familie oder auf Arbeitgeberbewertungsportalen weitererzählt. 

Unternehmen, die nicht die Kostenführung übernommen haben oder eine Nische in ihrem Markt bedienen, werden sich meist von ihren Wettbewerbern differenzieren, um wahrgenommen zu werden.
Eine CX, die an das Differenzierungsmerkmal des Unternehmens angepasst ist, aber auch ein solches Differenzierungsmerkmal selbst ist, bringt einen Wettbewerbsvorteil. Dieser Wettbewerbsvorteil sorgt für mehr Attraktivität und eine stärkere Kundenbindung außerhalb des Bewerbungsprozesses. Schlechte Erlebnisse der Bewerber werden durch eine gute CX minimiert, was zu einer starken Arbeitgebermarke führt. Nicht zuletzt führt ein optimierter Bewerbungsprozess, zum Beispiel durch kürzere Dauer der Einstellungsprozesse, zu einer Kostensenkung.

 

 

 

Wie sorge ich für eine gute Candidate Experience?

 

 

Bedürfnisse und Wünsche der Bewerber kennen

 

Sich in Bewerber hineinzuversetzen, Befragungen oder Bewerberfeedback einzuholen, hilft deren Bedürfnisse aufzudecken. Es gibt sogar spezielle Tools, der für die Messung relevanten Kennzahlen. Da den meisten Bewerbern persönliche Kontakte lieber sind, als unpersönliche Kontakte, können Maßnahmen überlegt werden, die Kommunikation in allen Bewerbungsphasen zu verbessern. Ebenso wichtig sind, laut einer Studie und unserer eigenen Erfahrung nach, Einfachheit, schnelle Lösungen, eine kurze Dauer des Bewerbungsprozesses, sowie Transparenz. Gibt es überhaupt keine Karriereseite auf der Unternehmensseite oder ist sie nicht transparent genug, dann bewerben sich viele nicht bei diesem Unternehmen.

 

 

Optimierungspotential der Bewerbererlebnisse erkennen

 

Onlinepräsenz

 

Die Karriereseite ist das erste, was Bewerber neben Jobportalen online suchen, um sich über das Unternehmen zu informieren. Diese sollte informativ sein und damit alle Informationen bieten, die der Bewerber sucht. Dabei kommt es mehr auf die Authentizität an, als auf Werbung für sich selbst. Dauert es lange, bis die Website vollständig geladen ist und angezeigt wird, ist das ziemlich störend bei der Bewerbung.

Die Navigation sollte übersichtlich gestaltet sein, so daß Bewerber nicht lange suchen müssen, um die gewünschte Unterseite zu finden. Die Bewerber suchen Informationen über den Arbeitgeber, die Ansprechpersonen und den Job. Wichtig sind ihnen Einblicke in das Unternehmen, um die Unternehmenskultur begreifen zu können. Sie sind daran interessiert, herauszufinden, ob die vorhandene Unternehmenskultur auch zu ihnen passt.

 

 

Stellenanzeigen optimieren

 

Eine gute Stellenanzeige ist eine, die gesuchte Kandidaten anspricht, die übersichtlich gestaltet ist und alle für die Bewerber wichtigen Informationen enthält. Bewirbt sich ein Kandidat auf eine Stellenbeschreibung, die nicht dem Unternehmen entspricht, ist die Enttäuschung auf beiden Seiten groß und führt auf Dauer zu einer schlechten CX. Zudem sollte man die Stellenanzeige auch dort schalten, wo man den gesuchten Kandidaten vermutet. Viele Onlinejobportale ziehen bestimmte Zielgruppen von Kandidaten an. So gibt es, neben den allgemeinen Jobportalen, auch spezielle Jobportale für Ingenieure oder IT-Fachkräfte.

 

 

 

Mobile Recruiting

 

Bewerbung per Smartphone & Co als “on the go” Bewerbung braucht ein angepasstes Responsive Design der Onlinepräsenz des Unternehmens. Hier kommt es auf die Benutzerfreundlichkeit an.
Der größte Nutzen von Mobile Recruiting für die Bewerber: sie können unterwegs Stellenanzeigen lesen und sich sofort bewerben, um Zeit zu sparen.

Eine informative Onlinepräsenz, Transparenz und ein kurzer Bewerbungsprozess sorgen somit für eine gute Candidate Experience. Feedback zum Eingang der Bewerbung, sowie bei Absage, wirken persönlich und schaffen damit positive Bewerbererlebnisse.

 

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Stress im Job https://candidate-blog.metru.io/stress-im-job/ Mon, 10 Jan 2022 10:00:46 +0000 https://candidate-blog.metru.io/?p=3792 Jetzt beschäftigen wir uns mal mit einem Thema, das im Zusammenhang mit Arbeit praktisch immer auftritt: mit Stress im Job. Denn er ist allgegenwärtig. Egal, ob du für Prüfungen lernst, arbeitest oder einen Job suchst. 

 

Keine Angst, wir wollen dir nicht die Motivation nehmen. Wir wollen dir auch nicht sagen, dass eine schlechte Zeit für dich anbricht, bloß weil du einen Job bekommen hast. Stress entsteht einfach bei jeder Form von Arbeit  – was aber gar nicht immer schlecht ist. Denn es kommt immer ganz darauf an, welche Art Stress du hast und auch wie du damit umgehst. 

 

 

 

Was ist Stress?

 

Stress ist ein Anspannungszustand des menschlichen Körpers, mit dem er auf Beanspruchungen – die sogenannten Stressoren – reagiert. Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin oder Cortisol werden ausgeschüttet, Muskeltonus, Herz und Atemfrequenz steigen dann an und das Gehirn schaltet in einen Modus, in dem es schneller reagieren kann, aber auch fehlerhafter. 

 

Dieses Reaktionsmuster haben wir mit den meisten anderen Säugetieren gemeinsam. Diese reagieren alarmiert auf Gefahr und andere Stresssituationen. Dies nimmt dann meist eine der folgenden Formen des sogenannten Copings an: 

 

  • Schreckstarre, 
  • Flucht, 
  • Angriff oder 
  • Übersprungshandlungen. 

 

Ähnliches läuft bei uns Menschen ab. Aber mit dem Unterschied, dass wir prinzipiell in der Lage sind, alarmierende oder belastende Situationen zu meiden. Oder wir passen uns ihnen an. Oder – die erforderliche Stressresistenz vorausgesetzt – wir halten sie aus, bewerten sie nüchtern und lassen uns nicht mehr davon stressen. Denn es geht fast nie um Leben und Tod. 

 

Deshalb laufen wir bei Stress im Job auch nicht davon. Wir greifen stressige KollegInnen nicht an. In Schreckstarre zu verfallen, ist auch keine Option, denn dann bleibt unsere Arbeit ungetan.

 

Je nachdem, welcher Art von Stress wir uns ausgesetzt sehen, hat dies unterschiedliche Auswirkungen. 

 

 

 

Eustress & Distress

 

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Stress: Eustress & Distress.

Eustress (griech: eu- = gut-) ist positiver Stress. Er entsteht, wenn wir das, was uns fordert, gut können, es uns Spaß macht  und wir genügend Zeit dafür haben. Denn dann sind wir intrinsisch (= aus uns selbst heraus) motiviert. Eustress, wenn er einen Großteil unserer Arbeit ausmacht, stärkt uns in letzter Konsequenz. Denn unter Eustress gelingt unsere Arbeit besonders häufig, schnell und gut. Das vermittelt uns ein gutes Gefühl und kann uns enorm beflügeln. 

 

Als Distress wird Stress bezeichnet, der als negativ empfunden wird. Dies ist meist dann der Fall, wenn er in einem Maß auftritt, dass er nicht mehr bewältigt werden kann. Dann fühlen wir uns überfordert und wenn dieser Zustand anhält, können wir darüber krank werden. Umgekehrt ist aber auch andauernde Unterforderung eine Quelle von Distress.

 

 

 

Stressoren

 

Das, was uns stresst, nennt man “Stressoren”. Und davon gibt es einige:

 

  • Manche wirken auf den Körper, 
  • andere wirken auf die Psyche, 
  • manche kommen von außen und 
  • andere kommen von innen.

 

Von außen auf unseren Körper wirken Faktoren wie körperlich schwere Arbeit, extreme Lautstärke, zu lange Arbeitszeiten, Kälte, Hitze, extreme Luftfeuchtigkeit oder verschmutzte Luft. Derlei Belastungen sind durch Arbeitsschutzvorschriften zum Glück seltener geworden. 

 

Von innen wirken auf unseren Körper Faktoren wie Hunger, Durst, schmerzhafte Erkrankungen oder körperliche Einschränkungen.

 

Die weitaus meisten Stressoren  wirken heutzutage von außen auf die Psyche. Hierfür sind meist psychosoziale Belastungen verantwortlich – Mobbing, übersteigerter Leistungsdruck, verdeckte oder offene Diskriminierung und alles, was toxische Arbeitsumgebungen sonst noch ausmacht. Im Privaten sind es Umbrüche wie Trennung, die Pflegebedürftigkeit oder der Tod nahestehender Personen.

 

Es gibt aber auch Stressoren, die von innen auf die Psyche wirken. Hierzu gehören psychische Probleme wie z.B. Depression, geringes Selbstwertgefühl oder seelische Besonderheiten wie AD(H)S oder Erscheinungen des autistischen Spektrums. 

 

 

 

Mikrostressoren

 

Manchmal kommt der Stress – und zwar hauptsächlich die psychosoziale Variante – ganz unauffällig daher. In beinah homöopathischen Dosen treten täglich kleine Zumutungen in unser Leben und nutzen heimlich, still und leise unser Nervenkostüm ab. Wenn wir uns dann fragen, warum wir gestresst sind, fällt es uns schwer zu sagen, welcher Faktor es genau ist, der uns da die Energie klaut. Oft handelt es sich um eine Kombination von Einflüssen, die für sich genommen nicht der Rede wert wären. Das macht es dann umso schwerer, derartige Probleme anzusprechen und ihnen entgegenzuwirken. 

 

Dazu zählen in der Arbeitswelt:

 

  • häufige Unterbrechungen der Arbeit, 
  • unklare Arbeitsaufträge,
  • unzureichende Informationen, 
  • Zeitdruck, 
  • mangelnde Koordination von Aufgaben und Zuständigkeiten, 
  • Arbeitsplatzunsicherheit,
  • Ausgrenzung, 
  • kontinuierliche unterschwellige Benachteiligung und 
  • unberechtigte Kritik. 

 

 

 

Negative Folgen von Distress

 

Auch wenn sich Stress anfangs gut anfühlen und zeitweise sogar die Leistungsfähigkeit steigern kann – auf die Dauer ist er immer schädlich. Wie eine Studie der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz feststellte, leidet über die Hälfte der Erwerbstätigen unter Stress am Arbeitsplatz. Dieser Befund betrifft beide Geschlechter und alle Altersgruppen.

 

Im schlimmsten Fall kommt es zum Allgemeinen Anpassungssyndrom. Dabei wird durch die Alarmreaktion die Leistungsfähigkeit anfangs gesteigert. Wird das erhöhte Stressniveau weiter gehalten, steigt die Stressresistenz anfangs weiter an. Dann, nach Erreichen eines Maximums, fällt sie ab und mündet in eine Phase schwerer Ermüdung. In dieser können als Reaktion auf die Dauerbelastung alle möglichen unspezifischen psychosomatischen Beschwerden wie Herz-Kreislauf- oder Magen-Darm-Erkrankungen, Burn-out, Schlaflosigkeit, Depression oder Hautprobleme auftreten. 

 

 

 

Stressprävention und -bewältigung

 

Zum Glück gibt es Methoden, mit denen wir dem Stress vorbeugen können. Außerdem gibt es Wege, wie wir in einer stressigen Situation kurz zur Ruhe kommen, uns nach einer übermäßigen Belastung erholen und den Überblick zurückgewinnen können.  

 

 

 

Stressprävention

 

Hierfür ist es vor allem wichtig, uns in Achtsamkeit zu üben und durch Selbstanalyse zu ermitteln, welche Stressoren uns konkret belasten. Außerdem lohnt es, sich Gedanken zu machen, wie wir auf Stress reagieren und wie wir selbst den Stress womöglich verstärken. Wer sich so genau über den eigenen Umgang mit Stress im Job klar ist, kann anfangen, die eigenen Aktivitäten so zu optimieren, dass weniger Stress auftritt.

 

 

 

Körperliche Gesundheit

 

Entspannungsübungen wie Atemübungen, (Lach-)Yoga, Qui Gong und progressive Muskelentspannung helfen, deine Stressresistenz zu erhöhen.

 

Um Stress dauerhaft gut bewältigen zu können, ist es wichtig, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern. Eine gesunde Ernährung und erholsamer Schlaf sind dafür notwendige Grundvoraussetzungen. 

 

Auch positive Sozialkontakte reduzieren Stress. 

 

 

 

Zeitplanung

 

Eine realistische Zeitplanung sorgt für weniger Stress im Job. Denn wer wichtige Aufgaben gut vorbereitet, gerät nicht so schnell unter Druck, wenn der Moment der Wahrheit (Prüfung, Vorstellungsgespräch, Präsentation) gekommen ist. 

 

Regelmäßige Pausen regenerieren unseren Geist und sorgen dafür, dass wir nicht so schnell ermatten. 

 

Zum guten Zeitmanagement gehört auch, gelegentlich mal Nein zu sagen, wenn Kollegen zusätzliche Aufgaben bei dir abladen wollen. Auch Freelancer tun gut daran, Aufträge abzulehnen, wenn sie ohnehin gerade reichlich zu tun haben – auch wenn’s schwer fällt.

 

 

 

Sport und Bewegung

 

Auch Sport und Bewegung helfen, Stress abzubauen. Schon ein Spaziergang im Park kann akuten Stress dämpfen. 

 

In schweren Fällen kann ein von Psychologen der Freiburger Universität entwickeltes Programm helfen. Diese ermittelten, dass unsere Stresshormone besser und schneller abgebaut werden, wenn wir Ausdauersport treiben. Wer zweimal die Woche, für 30 Minuten Ausdauersport treibt, wird nach drei Monaten feststellen, dass die Erholung nach dem Stress im Job schneller eintritt. Denn es werden Glückshormone produziert und die Herzfrequenz sinkt, selbst während wir akuten Stress im Job haben.

 

 

 

Verbesserung der eigenen Einstellung

 

Auch bei der Sprache können wir ansetzen, wenn wir Stress im Job vermeiden wollen. So ist es sinnvoll, sprachliche Disziplin zu üben, wenn wir über das sprechen oder nachdenken, was uns stresst. 

 

Wenn wir sagen oder denken: “Ich MUSS noch Aufgabe XY erledigen.”, dann impliziert schon unsere Wortwahl, dass wir unter Zwang handeln. Das macht schon mal keine Lust auf die Erledigung der Aufgabe und wir verleihen uns damit einen Opferstatus, der uns praktisch nie zukommt. Eine bessere Formulierung der eigenen Pläne wäre also: “Ich WILL noch Aufgabe XY erledigen.” Denn meist haben wir selbst entschieden.

 

 

 

Ein übergeordnetes Ziel

 

Leichter haben es auch Menschen, die ein höheres Ziel im Leben haben. Für religiöse Menschen ist dies Gott (oder mehrere). Menschen, die an keinen Gott glauben, können andere Ziele haben – z.B. ein wichtiges Karriereziel, ein erstrebenswertes Endprodukt der Arbeit, berufliche Anerkennung, das Wohlergehen eigener Kinder oder eine wichtige Anschaffung. 

 

Dieses höhere Ziel sorgt für zweierlei: Einerseits sieht vor dem höheren Ziel so mancher Stressfaktor gleich viel kleiner, weniger relevant, sinnvoller und deshalb nicht mehr ganz so stressig aus. Andererseits hilft ein höheres Ziel, der akut stressigen Situation einen Sinn zu verleihen und die Belastung noch ein bisschen auszuhalten. Aber Achtung! Wer es damit übertreibt, dem droht das Allgemeine Anpassungssyndrom. 

 

 

 

Akute Stressbewältigung

 

Als Methode mit akutem Stress im Job klarzukommen, wird immer wieder die Freeze-Frame-Methode von Rollin McCraty und Doc Childre empfohlen. Sie besteht darin, dass wir uns in einer akut stressigen Situation erstmal eine kurze Auszeit nehmen. Wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf unsere Körpermitte und atmen tief und langsam ein und aus. Durch die Konzentration auf unseren Körper und die richtige Atmung klingt die Erregung/Angst allmählich ab und der Kopf wird wieder einigermaßen klar. An diesem Punkt können wir an ein schönes Erlebnis denken, um wieder gute Laune zu bekommen. 

Und erst dann, wenn wir uns erfolgreich aus der angsterfüllten Phase herausgearbeitet haben, lohnt es sich, wieder über das nachzudenken, was uns stresst. Dann sollten wir uns fragen: Geht es hier um Leben und Tod? 

 

In den allermeisten Fällen ist dies nicht der Fall. Das allein sollte schon für eine gewisse Erleichterung und Befreiung des Geistes sorgen. 

 

Weitere Bewältigungsmethoden von akutem Stress sind:

  • autogenes Training,
  • Atemübungen,
  • eine sanfte Massage der Stirn- und Augenpartie oder
  • eine Minute lang (gern auch grundlos) lächeln.

 

 

 

Fazit

 

Zusammenfassend lassen sich also folgende Methoden benennen, wie wir am besten mit Stress umgehen können, um gesund zu bleiben: Durch Achtsamkeit lernen wir, welche Sorte Stress uns eher abnutzt und ermüdet (Distress) und welche Sorte uns eher stärkt (Eustress). 

 

Indem wir mit den gewonnenen Erkenntnissen stressigen Situationen ausweichen, können wir uns schon viel ersparen. Der Stress, der sich partout nicht vermeiden lässt, kann durch Sport, Yoga, Tai Chi, Qui Gong, Atemübungen, die Freeze-Frame-Methode und Meditation kompensiert werden.

 

Wenn der Stress sich jedoch weder durch Prävention noch durch Notmaßnahmen ausgleichen lässt, bleibt als letzter Ausweg nur noch die Möglichkeit, der stressigen Situation (den mobbenden Kollegen, dem unfairen Chef, den unzumutbaren Arbeitsbedingungen ) ein für alle Mal den Rücken zu kehren. Denn kein Job der Welt ist es wert, deine Gesundheit dafür zu opfern. 

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Wie geht eigentlich Personal Branding? https://candidate-blog.metru.io/wie-geht-eigentlich-personal-branding/ Wed, 06 Oct 2021 13:47:18 +0000 https://candidate-blog.metru.io/?p=3774 Personal Branding ist ein Thema, das im Zusammenhang mit Karriere, Jobsuche und Bewerbungen eine immer wichtigere Rolle spielt. 

 

Denn wir leben und arbeiten in einer Marktwirtschaft, in der auch das Thema Arbeit marktförmig organisiert ist. Als Arbeitnehmer verkaufen wir unsere Zeit, unsere Fähigkeiten und unsere Energie auf dem Arbeitsmarkt. So weit so offensichtlich. 

Dadurch stehen wir im Wettbewerb mit anderen, ähnlich qualifizierten Menschen um die besten Arbeitsplätze. Auch nicht neu. 

 

Ein Faktor, der nun in einer solchen Wettbewerbssituation helfen soll, sich gegen Mitbewerber durchzusetzen, ist Personal Branding. Da wir von metru Experten auf dem Gebiet Bewerbung, Recruiting und Talent Management sind, liegt es nahe, dass wir uns auch mit dem Thema Selbstmarketing und Personal-Branding befassen.

 

 

 

Was ist Personal Branding?

 

Ganz einfach, Personal Branding ist die Schaffung der Marke einer Einzelperson

 

Eine Marke ist ein einzigartiges Zeichen, ein Symbol, ein Wort oder eine Kombination davon, die ein Image schaffen, das ein Produkt oder Unternehmen identifiziert und es von der Konkurrenz unterscheidbar macht. Dieses Image wird mit der Zeit in der Wahrnehmung von Kunden und Arbeitgebern mit Kompetenz, Glaubwürdigkeit, Qualität und Zufriedenheit assoziiert. Auf diese Weise etabliert sich die Marke und bündelt die Aufmerksamkeit. 

 

Die persönliche Marke sagt Kunden/Arbeitgebern, welches Maß an Wertschöpfung von den Produkten und Dienstleistungen der Person zu erwarten ist. Es unterscheidet das Angebot der Person von dem der Wettbewerber. Der jeweilige Wert der Marke hängt dabei wesentlich von der Reichweite der Person ab. Je größer die Reichweite, desto höher ist der Wert der Personal Brand. Personen 

 

Die Personal Brand ist die Summe dessen, wer die Person ist, wer sie sein will und wer sie in der Wahrnehmung der Menschen ist. Und diese Summe ist das, was andere über uns denken und sagen: “Your brand is what people say about you when you’re not in the room” (Jeff Bezos).

 

Zum Aufbau einer Personal Brand ist eine gewisse kommunikative Offenheit und Transparenz der Person erforderlich, um Glaubwürdigkeit herzustellen. 

Zudem braucht es einen konsistenten, unverwechselbaren Blickwinkel, der für Unterscheidbarkeit sorgt. Wer außer Gemeinplätzen nichts zu sagen hat und versucht, allen alles zu sein, baut bestenfalls eine verwässerte, unwirksame Marke auf. Franz Joseph Strauß, eine der unverkennbarsten Personal Brands der deutschen Politik der Nachkriegszeit, fasste dies auf seine Art zusammen: “Everybody’s darling is everybody’s Depp.”  

 

Einerseits wurzelt eine Personal Brand tief in der jeweiligen Person. Andererseits ist die Verbindung zwischen Marke und Produkt/Person eine eher vage, unausgesprochene. Das hat Vorteile. Denn das Produkt bzw. die Person hat so die Möglichkeit, sich innerhalb dieses Rahmens flexibel weiterzuentwickeln. Ein Beispiel für gelungenes Personal Branding ist Madonna. Sie hat seit ihren Anfängen kontinuierlich an ihrer Marke gearbeitet, sich aber mit jedem Album neu erfunden. 

 

Fest steht jedenfalls, je größer unsere Ambitionen und die Anzahl ebenfalls in Betracht kommender Mitbewerber, umso mehr sind wir gehalten, unsere Arbeitskraft auf die gleiche Weise zu vermarkten wie jedes andere marktgängige Produkt. Dazu gehört dann eben auch Personal Branding. Denn eine Marke macht uns unterscheidbar von anderen Angeboten auf dem Markt. Außerdem kann sie mit komplexen Bedeutungen aufgeladen sein. Sie “verdichtet und symbolisiert eine Botschaft, sie steht für bestimmte Werte und weckt Emotionen.” 

 

Dabei sollte man streng zwischen Marke und Werbung unterscheiden. 

Eine Marke ist etwas, das stabile, gut (ein)geführte Unternehmen langfristig entwickeln, indem sie zuverlässig Produkte in gleichbleibend guter Qualität zu einem guten Preis liefern. 

Solche etablierten Unternehmen stehen im Gegensatz zur Marktschreierei. Denn sie ist laut, grell, wechselhaft und auf schnellen Umsatz orientiert. Falls das Produkt sich als Müll erweist, hat der Marktschreier meist schon die Szene verlassen. Selbstmarketing, das diese Eigenschaften aufweist, ist dementsprechend nicht geeignet, eine langfristig wirksame Marke aufzubauen. 

 

 

 

Medien und Personal Branding

 

Personal Branding ist ohne bestimmte mediale Voraussetzungen weder erforderlich noch möglich. Denn zuerst braucht es die Medien, in denen die Marke etabliert werden kann (und muss). 

 

Deshalb ist Personal Branding im heutigen Ausmaß erst seit dem Siegeszug des Internets möglich. Erst das Internet und Social Media machen Reichweiten möglich, die zur Etablierung einer großen Anzahl von Marken erforderlich sind. Es sorgt für einen  niederschwelligen Zugang zur Öffentlichkeit und macht es möglich, dass viele Menschen sich öffentlich präsentieren können. Und um aus diesen Vielen herauszustechen, braucht es die Wiedererkennbarkeit einer Marke. Ein gutes Beispiel dafür ist Sascha Lobo, der ohne seine knallrote Irokesenfrisur vielleicht bis heute wenig mehr als ein kompetenter, meinungsfreudiger Werbetexter und Autor wäre. 

 

Jetzt mögen manche einwenden: Ja, aber Madonna hat es doch auch geschafft, zur Marke zu werden – fünfzehn Jahre, bevor das Internet überhaupt zum massentauglichen Medium wurde. Und das stimmt auch. Aber sie brauchte auch kein Internet. Denn sie war bei einer Tochterfirma von Time Warner, einem der weltweit größten Medienkonzerne, unter Vertrag. Time Warner konnte ihr auch ohne Internet die nötige Reichweite verschaffen.

 

Personal Branding ist also etwas, das einst nur Popstars und ähnlich prominenten Menschen vorbehalten war. Aber inzwischen hat sich das Starsystem vom Entertainment auf den Rest der Arbeitswelt ausgedehnt. Wie einst Steve Jobs und heute Richard Branson und Elon Musk treten die zentralen Personal Brands der Wirtschaft auf wie Rock- oder Filmstars – inklusive Fans wie beispielsweise Frank Thelen, der alles gut findet, was Elon Musk macht.  

 

 

 

Was macht gutes Personal Branding aus?

 

Die Fachwelt ist sich einig: Das reine Image ist noch keine Marke. Denn ein Image kann sich im Gegensatz zu einer Marke leicht ändern. Dagegen ist eine Personen-Marke tief in der jeweiligen Person verankert. Sie hat eine enge Beziehung zur Persönlichkeit und umfasst deren Fähigkeiten, Erfahrungen, Werte, Authentizität, Vision, Ziele sowie deren Wahrnehmung durch andere

 

  1. Mache klar, für welche Werte du stehst.
  2. Sei unterscheidbar. Schaffe dir deshalb eine Nische und in dieser am besten nochmal eine Nische. Je spezifischer, desto besser.
  3. Sei relevant. Und relevant bist du immer für andere. Finde also heraus, was von dem, was du kannst und bist, deinen potenziellen Kunden wichtig ist und stelle das heraus.
  4. Sei konsistent. D.h. sei in dem, was du über dich sagst, nicht widersprüchlich. Sprich über deine Nische und wiederhole deine Kernbotschaft. 
  5. Sei authentisch. Also, sei echt und kein Blender. Denn sobald du das Versprechen brichst, das dein Personal Branding beinhaltet, beschädigst du deine Marke unter Umständen irreparabel. 

 

 

 

Aufbau einer Personal Brand

 

Grundsätzlich beinhaltet der Aufbau deiner persönlichen Marke die nun folgenden Schritte.

 

 

Schritt 1: Finde heraus, wer du bist und was du erreichen willst.

 

 Hierfür solltest du dir selbst ein paar tiefgehende Fragen beantworten:

 

  • Was treibt mich an?
  • Auf welchen Gebieten, in welchen Bereichen zeichne ich mich aus?
  • Welche Arbeit laugt mich aus? Welche Arbeit gibt mir Energie?
  • In welchem Setting arbeite ich am besten?
  • Welche Branchen finde ich interessant?
  • Wo möchte ich am Ende meiner Karriere stehen?

 

Wenn es dir schwerfällt, diese Fragen zu beantworten, stelle sie deiner Familie, Freunden, Kollegen oder Lehrern. Und selbst wenn du alles selbst beantworten kannst, frage ruhig auch andere nach ihrer Meinung. Sie können das, was dir einfällt, ergänzen oder auch korrigieren. 

 

Die Antworten auf diese Fragen sind natürlich nicht in Stein gemeißelt. Deine Marke kann sich mit dir zusammen ändern und entwickeln. 

 

Sobald du dir auf diese Weise klar geworden bist, kannst du beginnen, ein Image für dich zu gestalten, das dazu passt. Dies zieht Gleichgesinnte an, die in dem, was du anzubieten hast, einen Wert sehen.

 

 

Schritt 2: Lege fest, wofür du bekannt sein möchtest.

 

Hierfür solltest du das betonen, was dich von anderen unterscheidet. Das hilft dir, deine Stärken zu verstehen und dein Profil weiter zu schärfen. Ziehe dafür in Betracht, welche Komplimente dir andere machen und wo sie deine Stärken und Talente sehen. 

 

Und dann sprich über das, was du gut kannst. So kannst du deine Marke um deine Talente herum aufbauen. Das tust du am besten, indem du einerseits über deine Leistungen sprichst. Andererseits solltest du deine Kenntnisse und Fähigkeiten mit anderen teilen. So baust du dir einen Ruf als Experte für dein spezifisches Themengebiet auf.

 

Als hilfreich gilt auch, eine Art Elevator Pitch zu entwickeln. Dieser enthält das, was deine Marke ausmacht, deine Sprachregelungen und Talking Points. Und wenn jemand fragt, was du denn so machst, kannst du mal schnell aus dem Ärmel schütteln, welches deine Kernkompetenzen sind und was deine Marke zum jeweiligen Zeitpunkt ausmacht. Das wirkt sehr professionell und fokussiert.

 

 

Schritt 3: Grenze deine Zielgruppe ein

 

Sei sehr spezifisch in der Auswahl der Nische, in der du bekannt sein willst. Denn dies definiert auch die Zielgruppe. Mache dabei nicht den Fehler, allen alles sein zu wollen. So gewinnst du niemals klare Konturen. 

 

Vieles spricht für spezifisches Nischenmarketing:

 

  1. Du hast weniger Konkurrenz. Denn die Anzahl von Menschen im Marketing beispielsweise ist recht groß. Dagegen engt sich das Feld der Mitbewerber schon sehr stark ein, wenn du dich beispielsweise als Experte für SEO Content Marketing für Start-ups und Kleinunternehmen profilierst.
  2. Es geht schneller. Während deine Kenntnisse in einem sehr umfassenden Themengebiet nur sehr langsam anwachsen, kannst du durch sinnvolle Eingrenzung auf ein kleines Teilgebiet viel schneller Lernerfolge sehen – und auch vorweisen. 
  3. Bessere Kundenbeziehungen: Auch wenn es verlockend ist, die Masse anzusprechen, es ist doch vorteilhafter, auf nur wenige potenzielle Kunden zu zielen. Du bist dann besser in der Lage, deine Kunden persönlich kennenzulernen und deine Leistungen auf deren Bedürfnisse abzustimmen (oder ein Unternehmen besser kennenzulernen und deine Interaktionen mit ihm zu personalisieren, um eine Stelle zu bekommen). All dies wirkt sich positiv auf die weitere Entwicklung deiner Marke aus.

 

Aber versteh das alles bloß nicht als Aufforderung, zum Fachidioten zu werden. Denn es geht hier lediglich um deine Außendarstellung. Jenseits derer bleibt es weiterhin gut und sinnvoll, vielseitig zu sein sowie die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten stetig zu erweitern.

 

 

Schritt 4: Optimiere deine persönliche Webseite und netzwerke auf deinen Social Media Profilen

 

Wenn du noch keine Webseite hast, ist Personal Branding ein guter Grund, eine anzulegen. 

  1. Stelle auf deiner “About me”-Seite deine Interessen, deine Ausbildung und deine Ziele dar.
  2. Stelle deine Berufserfahrung und relevante Erfolge dar.
  3. Stelle Links zu deinen Social Media-Profilen zur Verfügung.
  4. Stelle den Value dar, den du deinen Kunden liefern kannst.
  5. Du brauchst ein professionelles Logo und/oder ein professionelles Porträtfoto und gegebenenfalls weitere Fotos von dir.
  6. Lass in Testimonials zufriedene Kunden für dich sprechen.
  7. Habe einen klaren Call to Action.

 

Die wichtigsten Social Media Plattformen für das Personal Branding 

 

… sind LinkedIn, Xing, Twitter, Youtube, Instagram und TikTok. 

 

LinkedIn:

  1. Fülle alle Abschnitte deines Profils aus.
  2. Verwende ein professionelles Porträtfoto als Profilbild, auf dem du gut zu erkennen bist.
  3. Füge in der Sektion mit deinen Skills strategisch nur diejenigen hinzu, für die du bekannt sein möchtest. Das sind sehr verschiedene, je nachdem ob du im IT-Projektmanagement, IT-Qualitätssicherung, Marketing oder Controlling tätig bist.
  4. Lass dir diese Skills von deinen Kontakten bestätigen.
  5. Nutze zu deiner Marke passende Schlagworte, die du in allen Sektionen deines Profils verwendest.

 

Erst nachdem du die im vorigen Schritt genannten Maßnahmen umgesetzt hast, lohnt es sich, mit deinen Kontakten direkt zu interagieren. Suche nach Influencern zu deinem Themengebiet. Hinterlasse intelligente Kommentare an deren Posts, denn sie werfen ein günstiges Licht auf dich. Suche hauptsächlich nach Kontakten, die für dein Aufgabengebiet relevant sind. Scheue dich nicht, jeden Tag einmal etwas zu posten. Inhaltlich sollten die Posts mit deiner Nische zu tun haben und möglichst authentisch sein.

 

Auch auf Twitter lohnt es sich, den Influencern auf deinem Gebiet zu folgen, deren Posts zu retweeten und kenntnisreich zu kommentieren. Wenn du nun noch regelmäßig selbst relevanten Content postest, hast du eine Chance auf eigene Bekanntheit. Das ist allerdings viel schwerer als bei LinkedIn.

 

TikTok und Instagram Reels sind sehr trendgesteuert. Wer diesen Trends folgt und entsprechenden Content postet, der unterhaltsam ist und einen Mehrwert für die Follower darstellt, kann recht schnell Resultate erzielen. 

 

 

Schritt 5: Entwickle eine Content Strategie 

 

Wenn du ausschließlich Content mit Mehrwert postest, zeigst du, dass du weißt, wovon du redest:

 

  • Dein Content sollte wirklich hilfreich und aufschlussreich sein.
  • Recherchiere, womit andere in deiner Nische Aufmerksamkeit bekommen, sowie die relevanten Keywords.
  • Beschränke dich nicht auf einen Medientyp. Wer zwischen Podcast, Slideshow, Video, Foto, Infografik und Text wechseln kann, beweist wahre Vielseitigkeit.
  • Nutze mehr als nur einen Kanal für deinen Content.
  • Liefere den Kontakten in deinem Netzwerk ausschließlich Content, der ihnen das Leben erleichtert

 

 

Schritt 6: Baue eine Community auf

 

Es gibt verschiedene Methoden, eine Community aufzubauen. Auf LinkedIn kannst du einer Gruppe beitreten, in der du mit guten Posts auf dich aufmerksam machst. Beim Besuch wichtiger Veranstaltungen deines Gewerbes kannst du Kunden und Kollegen kennenlernen. Biete Webinare an. 

So scharst du Menschen um dich, die wissen, wer du bist, und dich dafür wertschätzen.

 

Zum Aufbau einer starken persönlichen Marke gehört natürlich auch, auf die eigene Online-Reputation zu achten. Denn die Sozialen Medien macht es aus, dass nicht nur jeder dich sehen, sondern auch jeder eine negative Meinung von dir haben und veröffentlichen kann. Je nachdem, wie umstritten du bist, kann hier sehr viel Gegenwind auftreten, den du professionell beantworten können musst. 

 

 

 

Personal Branding nach Karrierephase

 

Je nachdem in welcher Phase deiner Karriere du dich befindest, unterscheidet sich die Herangehensweise ans Personal Branding.

 

Absolventen:

Wer gerade erst die Ausbildung oder das Studium hinter sich gelassen hat, kann – etwa in Bewerbungen – naturgemäß wenig Berufserfahrung nachweisen. Daher ist in dieser Karrierephase wirksames Personal Branding besonders schwer. 

Hier kannst du nur Praktika und ehrenamtliche Tätigkeiten für dich sprechen lassen. Aktivitäten wie Sport, Musik, andere Künste oder spezielle Interessen sind ebenfalls geeignet, zu demonstrieren, wer du bist und was du kannst.

 

Versuche besser nicht gleich als Erstes, bei einem multinationalen Konzern aus deiner Branche anzuheuern. Denn dort ist üblicherweise der Wettbewerb ganz besonders hart und die Chance, aus der Masse herauszustechen, entsprechend geringer. 

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dagegen bieten dir die Möglichkeit, Kenntnisse aufzubauen, dich zu spezialisieren und in deiner Spezialisierung zu bewähren. Mit solchen Berufserfahrungen in deinem Lebenslauf, kannst du dich immer noch bei einem Großkonzern bewerben.

 

Mittlere Karrierestufe:

Bis du Mitte 30 bis 40 bist, hast du idealerweise genügend Stationen deiner Karriere hinter dir und kannst auf eine Erfolgsbilanz verweisen. Mache deinem Netzwerk klar, wie du Unternehmen mit deinen Fähigkeiten geholfen hast, messbar erfolgreich zu sein.
Wenn du in dieser Phase auf Jobsuche gehst, solltest du deine Erfolge so präsentieren, dass sie dich direkt auf den gewünschten Job ausgerichtet erscheinen lassen. Mache den Unternehmen, bei denen du dich bewirbst, klar, welchen messbaren Mehrwert du ihnen zu bieten hast.

 

Karrierestufe ab 50:

Ab dem 50. Lebensjahr wird es schwieriger. Denn du hast mit Vorurteilen zu kämpfen, die denen, die sie hegen, oft selbst nicht bewusst sind.
Arbeitgeber mögen befürchten, dass du weniger Energie hast und dich technisch nicht so gut auskennst wie jüngere Kollegen. Daher solltest du deine technischen Skills regelmäßig auf den neuesten Stand bringen. Arbeite zugleich bewusst daran, offen für Neues zu sein. 

 

In Bewerbungen solltest du deinen Erfahrungsreichtum hervorheben und klarmachen, wie deine Skills dem Unternehmen helfen können. Im Lebenslauf sollte das Gewicht auf deinen Beschäftigungen während der vergangenen zehn Jahre liegen. 

 

Flexibilität ist in diesem Alter Trumpf, denn es ist alles andere als sicher, dass du eine Stelle findest, die genau so wie die vorige ist. Denkbar ist auch die Arbeit für ein asiatisches Unternehmen. Dort wird immer stärker auf befristete Verträge gesetzt, d.h. es ist mehr Bewegung im Arbeitsmarkt. Außerdem genießen ältere Menschen in Asien größeren Respekt. 

 

Dafür musst du natürlich gut Englisch können und für andere kulturelle Gepflogenheiten offen sein.

 

 

 

Markenästhetik 

 

Eine Möglichkeit, die eigene Marke zu gestalten, ist natürlich auch die Pflege einer spezifischen, persönlichen Ästhetik. Auch hier wäre wieder Sascha Lobo mit seinem knallroten Irokesenschnitt zu nennen, der auf kaum überbietbare Weise zu seiner Wiedererkennbarkeit beiträgt. 

 

Elton Johns Vorliebe für exzentrische Brillen fällt in die gleiche Kategorie. 

 

Steve Jobs’ Auftritte in Jeans, Pullover und Turnschuhen waren ebenfalls für dessen Personal Branding relevant. Sein Abweichen von der gängigen CEO-Praxis des Tragens hochpreisiger, maßgefertigter Anzüge, Hemden und Schuhe ist eine Form des Personal Branding. In diesem Fall besteht es im Understatement, das es nicht nötig hat, über Statussymbole zu wirken. 

 

Mit der Modifikation solcher Äußerlichkeiten sollte jedoch letztlich nur anfangen, wer unterhalb der sichtbaren Oberfläche etwas vorzuweisen hat, das seine Marke ausmacht. Andernfalls handelt es sich doch wieder nur um Blenderei. 

 

Auch die Ästhetik und Tonalität sollten natürlich an die jeweilige Karrierephase und die Stellung im Unternehmen angepasst sein. Denn so mancher Chef könnte verschnupft reagieren, wenn er befürchten muss, dass die Personal Brand eines seiner Angestellten seine eigene (oder die des Unternehmens) zu überstrahlen beginnt. 

 

 

 

Ausblick

 

So, nun weißt du, wie Personal Branding funktioniert.  Ob das etwas für dich ist und wenn ja, in welchem Umfang, musst du selbst entscheiden. 

 

Als abhängig beschäftigter Tiefbauer, Elektriker, Haustechniker oder Raumpfleger musst du dir vielleicht nicht unbedingt Gedanken zu diesem Thema machen. In Angestelltenberufen dagegen kann gutes Personal Branding sehr wirksam und nützlich sein. 

 

Bleibt noch festzuhalten, dass Personal Branding sich nicht sonderlich trennscharf von benachbarten Themengebieten abgrenzen lässt. 

So lässt sich gutes Personal Branding unter günstigen Umständen zu einer Karriere als (Corporate) Influencer aufbohren. Als solcher kannst du bspw. deine Personal Brand in den Dienst eines Unternehmen stellen und dessen Geschäft fördern. 

 

Oder du kannst mit deinem Personal Branding auch das Employer Branding/Personalmarketing deines Unternehmens verbinden und fördern. Cawa Younosi etwa ist Head of HR bei SAP Deutschland und eine der LinkedIn Top-Voices. Auf LinkedIn betreibt er das Employer Branding seines Arbeitgebers. SAP hat es auf LinkedIn auch unter die Top Employer gebracht. 

 

Eine ähnliche Form der Wertschöpfung betreiben die  sogenannten Social CEOs wie Tina Müller (CEO bei Douglas) oder Richard Branson. Bei Ihnen fließen Personal Branding und die Markenkommunikation ihrer Unternehmen zusammen und verstärken sich gegenseitig. 

 

Kurz gesagt, Unternehmen profitieren davon, Menschen mit einer starken und intakten Personenmarke einzustellen. Nicht nur sind sie kompetent in dem, was sie tun, sondern ihre Außendarstellung unterstützt auch die des Unternehmens. Ein gutes Beispiel ist Steve Jobs. Seine Personal Brand machte es möglich, dass Apple auch für Produkte gefeiert wurde, die verglichen mit denen der Mitbewerber gar nicht so richtig sensationell waren. Aber die Reputation des Konzerns und der fast messianische Charakter der Person Steve Jobs überstrahlten diese Tatsache mühelos. So wurde Apple zu einer der wertvollsten Marken der Weltwirtschaft. 

 

Wir können dir zwar nicht versprechen, dass du solche Höhen der Bekanntheit erreichen wirst. Aber mit Close-up haben wir ein Produkt im Angebot, das wie geschaffen dafür ist, den Grundstein zu deiner Personal Brand zu legen. Mithilfe unserer App kannst du Videos aufnehmen, die Anschreiben, Lebenslauf und die Liste deiner Fertigkeiten ergänzen oder näher erläutern. Die innovative Bewerbung, die so entsteht, wird dich aus der Masse der Bewerber hervorheben.

Denn Videos, in denen sich Bewerber persönlich vorstellen und authentisch zeigen, bieten Personalentscheidern einen viel besseren Eindruck als eine rein textbasierte Bewerbung. 

 

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Die richtige Zeit für einen beruflichen Neuanfang: Tipps und Tricks für die Bewerbung https://candidate-blog.metru.io/die-richtige-zeit-fuer-einen-beruflichen-neuanfang/ Wed, 01 Sep 2021 09:21:56 +0000 https://candidate-blog.metru.io/?p=3764 Du willst etwas anderes machen, überlegst aber noch, ob jetzt der richtige Moment für eine berufliche Veränderung ist? Es gibt einige Anzeichen, die zeigen, wann es sich lohnt, einen Neuanfang in Angriff zu nehmen.

 

 

 

Der richtige Moment für eine berufliche Veränderung

 

Die Corona-Pandemie hat alles auf den Kopf gestellt. Home Office wurde in vielen Unternehmen eingeführt und manche bangen um ihren Job, während andere sich in dieser Ausnahmesituation fragen, ob das schon alles ist. Der perfekte Moment für eine berufliche Neuorientierung ist nicht im Kalender zu finden. Wenn du eine tiefe Unzufriedenheit bemerkst, die nicht nur kurzfristig ist, sondern sich immer mehr in den Vordergrund drängt, dann ist das der richtige Moment für eine berufliche Veränderung.

 

Welche Möglichkeiten stehen dir zur Verfügung? Je nach persönlicher Ausgangssituation ist eine kleine bis eine große Veränderung möglich. Eine kleine Veränderung ist der Wechsel des Arbeitgebers, während eine große Veränderung, der Quereinstieg in einen neuen Bereich ist. Bei einem kompletten Neubeginn sollten die Chancen und das eigene Können abgewogen werden, da er die größte berufliche Veränderung bedeutet.

 

 

 

Was spricht für eine berufliche Neuorientierung

 

Die Arbeit belastet dich

Deine Arbeit wird immer mehr zu einer Belastung und die Arbeitsatmosphäre ist angespannt? Der ständige Druck oder Stress mit den Kunden belasten dich mehr als deine Kollegen oder machen dich gar krank? Der Unterschied liegt hier in der Dauer der Belastung. Ist es nur vorübergehend, dann kannst du dir überlegen, inwiefern du etwas ändern kannst. Wird es zu einer dauerhaften Belastung ohne Hoffnung auf Besserung, solltest du etwas dagegen unternehmen.

 

Die Arbeitstätigkeiten langweilen

Boreout im Job: deine Arbeitstätigkeiten insgesamt, nicht nur die Routine, langweilen dich. Dauerhafte Langeweile und Unzufriedenheit im Job tut auf Dauer nicht gut, denn es demotiviert und kann krank machen. Die Lust auf neue Herausforderungen im Job kann dich motivieren, dich wieder auf dem Arbeitsmarkt als Arbeitnehmer neu zu positionieren.

 

Arbeitsbedingungen insgesamt

Work Life Balance, Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen, Pendeln, sowie die Unternehmenspolitik und der Führungsstil als ganzes Paket stören dich. Wenn du dir mehr Flexibilität oder feste Arbeitszeiten wünschst oder dir andere Werte wichtiger sind, dann lohnt es, sich um eine Neuorientierung zu kümmern.

 

Keine Weiterentwicklung für dich drin

Du kannst dich persönlich nicht weiter entwickeln oder dein Talent wird nicht gesehen? Heutzutage bleibt kaum jemand ein ganzes Leben lang bei ein und demselben Arbeitgeber. Manchmal ändern sich die eigenen Bedürfnisse oder die Familienplanung erfordert einen Umzug. Hier warten neue Chance auf dich, die du nutzen kannst. 

 

Gehalt

Auch das Gehalt ist für die meisten ein wichtiger Grund für eine berufliche Neuorientierung oder Erweiterung eigener Kenntnisse. Wird deine Gehaltserhöhung ständig abgelehnt, kann das ebenso frustrierend sein. 

 

Keine Zukunft in deinem Job oder der Branche

Es gibt Berufe, die sich im Wandel befinden und es wird irgendwann nur wenige Berufstätige in diesem Bereich geben. Sei es, weil nun alles Online erstellt wird, oder weil der technologische Fortschritt sie verändert. Vielleicht hast aber auch du selbst dich verändert und du kannst dich in diesem Beruf nicht mehr wiederfinden. Dann wird es Zeit, dich umzuorientieren.

 

 

 

Wann sollte eine berufliche Neuorientierung nochmal überdacht werden

 

Ein schlechter Tag macht noch keinen Winter

Ein schlechter Arbeitstag und Frust, weil ein Kunde Stress macht, kommen in den besten Jobs vor. Wäge ab, wie oft das vorkommt und wie sehr es dich belastet. Wird die Belastung zu stark und du hast schlaflose Nächte? Oder ist es alle zwei Monate, wenn etwas Bestimmtes ansteht?

 

Gelegentliche Routinetätigkeiten 

Routinetätigkeiten langweilen dich? Sind das nur Routinetätigkeiten oder der gesamte Tätigkeitsbereich. Hier kannst du nachforschen, was dich genau langweilt. Sind es nur vereinzelte Termine wie Meetings oder eher Alltagstätigkeiten? Vielleicht kannst du das ansprechen und etwas ändern. Im Gegensatz zu Situationen, in denen es heiß hergeht und man nicht weiß, wo einem der Kopf steht, bieten Routinetätigkeiten auch die Chance etwas mit Ruhe und Konzentration zu erledigen.

 

Du hast einen Fehler gemacht und der Chef war nicht begeistert

Kritik von Chef bekommen, weil du etwas falsch gemacht hast und ein Kunde deswegen Probleme hatte? Sofern es sich um konstruktive Kritik handelt und es nicht jede Woche zum gegenseitigen Anschreien kommt, ist das noch kein Grund sich komplett neu zu orientieren.

 

 

 

Wie du mit deiner Bewerbung überzeugen kannst – Tipps und Tricks

 

Finde deine Stärken und Schwächen heraus, um dir mehr Klarheit zu verschaffen.  Stelle auch Vorüberlegungen über deine Fachkompetenzen an. Bringe diese in deine Bewerbung ein.

 

Womit du in der Bewerbung überzeugen kannst:

    • Kurse, die du gemacht hast und die nützlich für den neuen Job sind.
    • Was hast du als Basiswissen gelernt, auf der du aufbauen kannst, und was hast du zu bieten an Fachwissen und sonstigen Erfahrungen? 
    • Welche übergreifenden Tätigkeitsfelder und andere Tätigkeiten kannst du herausfiltern, die du früher gemacht hast und die eine Verbindung zur neuen Tätigkeit bilden?
      Deine Erfahrungen bis heute sind das, was dich von anderen Bewerbern unterscheidet. Insbesondere als Fachfremden in einer neuen Branche geben sie dir eine persönliche Note. Schaffe daher einen Bezug zu der neuen angestrebten Tätigkeit, auf die du dich bewirbst, um den Recruitern deine Persönlichkeit deutlich zu machen.
    • Warum willst du wechseln, was ist deine Motivation? 
    • Konzentriere dich auf gute Dinge und vermeide es, dich auf schlechte zu konzentrieren wie z.B. “die Arbeitszeiten im alten Job gefallen mir nicht, deshalb will ich zu Ihnen”. Davon hat das Unternehmen nichts. Zeige, was das Unternehmen von dir als Mitarbeiter/in hat. 
    • Warum diese Branche? Warum diese Tätigkeit? Stelle auch hier deine Motivation dar.

Der Recruiter soll einen Eindruck davon bekommen, was du alles kannst und wieviel Erfahrungen du mitbringst. Hebe dabei insbesondere deine Soft Skills hervor, die zur neuen Tätigkeit passen.

 

 

 

Du hast es drauf! Sie sehen es nur nicht

 

Gerade als Quereinsteiger bietet dir die Close-up Videobewerbung den Vorteil, deine Motivation und Erfahrung so darzustellen, wie du sie sonst nicht darstellen kannst. Deine “Motivation” für den Job ist schriftlich schwierig zu transportieren, aber einfach mit einem kurzen Video per Smartphone, in dem du deine Passion für den angestrebten Bereich zeigen kannst. Das “Über mich” Video gehört zum Deckblatt deines Lebenslaufs. Auf den nächsten zwei Seiten folgen “Berufliche Laufbahn” und deine “Persönliche Qualifikation”. Wiederhole im Video nicht einfach die Inhalte deines Lebenslaufs. Lass dir was einfallen. Das Video ist dein Ass, um Inhalte aus deinem Lebenslauf zu ergänzen, hervorzuheben und zu erläutern. So gibst du deiner Bewerbung eine persönliche Note. Eine Checkliste mit Dos and Don’ts im zeitversetzten Bewerbungsvideo kann dir als Orientierung dienen.

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Dinge, die du im Vorstellungsgespräch nie sagen solltest https://candidate-blog.metru.io/dinge-die-du-im-vorstellungsgespraech-nie-sagen-solltest/ Mon, 26 Jul 2021 07:48:30 +0000 https://candidate-blog.metru.io/?p=3753  

Wie überall sonst gilt auch bei der Bewerbung und im Beruf: Den ersten Eindruck machst du nur einmal. Und auf dem ersten Eindruck baut meist jede weitere Wahrnehmung deiner Person auf.

Darum ist es gerade im Vorstellungsgespräch wichtig, sehr sorgfältig auf das zu achten, was du sagst. Andernfalls besteht die Gefahr, dass du deine Bemühungen um die Stelle schon im Ansatz durch unpassende Äußerungen zum Scheitern verurteilst. 

Deshalb nennen wir dir im Folgenden die Fragen und Aussagen, die im Vorstellungsgespräch absolute No-Gos sind und welche Schlüsse Recruiter daraus ziehen würden.

 

 

 

“Wie hoch ist das Gehalt?”

 

Oder: „Wann bekomme ich Urlaub? Wie schnell werde ich befördert?

Diese Fragen solltest du am Anfang von Vorstellungsgesprächen nicht stellen. Denn zuallererst musst du die Personaler überzeugen, dass du für den Job geeignet bist. Bevor das nicht geschehen ist, sind alle Fragen nach den Eckdaten der Stelle sinnlos und verschlechtern deine Chancen nur. Deine Gesprächspartner müssen zuerst wissen, was du für das Unternehmen tun kannst. 

Zu früh nach den Benefits der Stelle zu fragen, zeigt jedem Recruiter, dass du hauptsächlich an diesen interessiert bist. Deine Motivation, etwas für das Unternehmen zu tun, steht bestenfalls an zweiter Stelle. Das lässt befürchten, dass du anfängst, träge zu werden, sobald sich die Gelegenheit dazu bietet. 

Natürlich möchtest du Gehalt bekommen und Urlaub haben. Aber Fragen danach verbieten sich, solange du noch nicht weißt, ob das Unternehmen dich überhaupt einstellen würde. 

 

 

 

“Was produziert Ihr Unternehmen eigentlich?“

 

Oder: „Können Sie mir einen Überblick über Ihr Unternehmen und seine Produkte geben? Wie lautet gleich die Stellenbezeichnung?”

Wenn du im Vorstellungsgespräch solche Fragen stellst, zeigst du dich als jemand, der sich nicht auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet hat. Das lässt Zweifel an deiner Motivation aufkommen, dem betreffenden Unternehmen zu nützlich zu sein.

Stattdessen tust du gut daran, dich gründlich vorzubereiten: 

  • Schau dir die Unternehmenswebsite an. 
  • Mach dich vertraut mit dem, was auf der “Über uns”-Seite steht! 
  • Was sind neuesten Meldungen auf der Unternehmenswebsite und den Social Media-Auftritten des Unternehmens? 
  • Lies das Corporate Statement of Purpose oder das Mission Statement! 

All dies sind Informationen, auf die du dich sowohl in der Bewerbung als auch (wenn es dazu kommt) in der Arbeit für das Unternehmen beziehen kannst und musst. 

Wer hier nicht gut informiert ins Vorstellungsgespräch geht, hat nur geringe Chancen auf die Stelle. Mach dir also ein klares Bild vom Unternehmen. Nur dann kannst du dich als genau die Person darstellen, die den Bedarf des Unternehmens nach bestimmten Skills und Kompetenzen decken kann.

Dennoch ist es sinnvoll, Fragen über die offene Stelle zu stellen. Aber zu diesem Thema kommen wir noch.

 

 

 

“Ich weiß nicht.”

 

Naturgemäß werden dir im Vorstellungsgespräch viele Fragen gestellt. Manche von ihnen sind leichter und manche von ihnen schwerer zu beantworten. Die Antwort “Ich weiß nicht” ist in keinem Zusammenhang hilfreich – selbst wenn es die reine, ungetrübte Wahrheit ist. Du machst es dir damit zu einfach. Es gibt immer eine bessere Antwort auf eine Frage, über deren Antwort du dir nicht sicher bist. 

Wenn du also mit einer schwierigen Frage konfrontiert wirst, die dich auf dem falschen Fuß erwischt, kannst du auf jeden Fall ein bisschen Zeit schinden, indem du um ein Glas Wasser bittest oder den Interviewer bittest, die Frage noch einmal zu wiederholen. 

Vielleicht wirst du aber auch mit Bedenkzeit auf keine wirklich befriedigende Antwort kommen. Dann sprich über Dinge, bei denen du dich auskennst und die dem Thema der Frage benachbart sind. Umkreise so den Gegenstand der Frage dort, wo du noch Bescheid weißt, in der Hoffnung, dass es den Recruitern nicht auffällt oder die richtige Antwort sich daraus ergibt.

Lenke so das Gespräch auf ein Gebiet, auf dem du dich auskennst. Hier kannst du dir manche Politiker zum Vorbild nehmen, die nur sehr selten genau die Frage beantworten, die ihnen gestellt werden. Aber übertreibe es damit nicht. Denn Recruiter merken das durchaus. 

 

 

 

“In fünf Jahren werde ich Ihren Job haben.”

 

Gerade Berufseinsteiger und junge Menschen fragen Recruiter, wo sie sich in fünf Jahren sehen. Die Antwort darauf gibt Aufschluss darüber, was du dir zutraust, ob und wie du deine Karriere geplant hast und welches Potenzial du für das Unternehmen haben kannst. Antworte hier auf keinen Fall: “In fünf Jahren sitze ich auf Ihrem Stuhl.” 

Denn Selbstvertrauen ist zwar eine gute Sache, aber wer so etwas sagt, wird zu Recht als rücksichtsloser Karrierist wahrgenommen. Solche Menschen bringen große Unruhe ins Team und gefährden damit den Zusammenhalt und in letzter Konsequenz den Unternehmenserfolg. Stattdessen ist es angebracht, sich im Vorstellungsgespräch so sympathisch wie möglich zu präsentieren. 

Denn die Personalverantwortlichen sind auf der Suche nach Menschen, mit denen sich gut zusammenarbeiten lässt. Wer sich im Bewerbungsgespräch als skrupelloser Egoist zu erkennen gibt, hat meist schon verloren.

 

 

 

“Ich mag meinen derzeitigen Job nicht.”

 

Oder: „Ich mag meinen Chef nicht. Meine Kollegen sind mir zu toxisch.

Negative Aussagen solltest du in jedem Fall vermeiden. Umso mehr gilt dies für negative Aussagen über deine aktuelle Stelle. 

Denn sie lassen vor allem dich selbst in einem schlechten Licht erscheinen. Unter anderem zeigt es, dass es dir an der nötigen emotionalen Intelligenz fehlt. Und diese ist unbedingt erforderlich, wenn du im Team arbeitest. In anderen Worten, du stellst dich damit als jemand dar, mit dem zu arbeiten schwierig ist. 

Das ist keine gute Empfehlung, die du dir da selber ausstellst. Denn die Personaler müssen befürchten, dass du dich in der Zukunft auch über ihr Unternehmen geringschätzig äußerst. 

 

 

“Das steht doch in meinem Lebenslauf!” 

 

Üblicherweise werden Kandidaten im Vorstellungsgespräch gebeten, etwas über ihre bisherige Laufbahn zu erzählen. Und es gibt tatsächlich Menschen, die dann – womöglich noch in gereiztem Ton – antworten: “Aber das steht doch alles in meinem Lebenslauf.” 

Die darauf folgende Pause, die du als Ausdruck ungläubigen Erstaunens auffassen solltest, ist meist schon der Anfang vom Ende des Gesprächs. Denn im Lebenslauf stehen ja nur Stichworte, die längst nicht alles aussagen, was für Recruiter wichtig ist. Die Frage nach deinen vorherigen Beschäftigungen dient dazu, dir Gelegenheit zu geben, ausführlicher über deine bisherige Karriere zu sprechen. 

Wenn du gut auf dein Vorstellungsgespräch vorbereitet bist, solltest du also erläutern können, was du alles im Rahmen vorhergehender Beschäftigungen getan hast.

 

 

 

“Ich glaube nicht, dass ich hier länger als zwei Jahre arbeiten werde.”

 

Oder: „Ich will so schnell wie möglich mein eigenes Unternehmen gründen.

Auch wenn du eines der oben stehenden Statements abgibst, sabotierst du deine Bewerbung. Denn du machst damit klar, dass die Stelle, auf die du dich bewirbst, für dich lediglich ein Sprungbrett für deinen nächsten Karriere-Move ist. Das bedeutet aber einen Verlust für das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst. Denn die Kosten, die deine Einstellung und Einarbeitung verursacht, rentieren sich dann nicht oder in zu geringem Umfang. Außerdem kommt das Fachwissen, das du im Unternehmen sammelst, womöglich anschließend der Konkurrenz zugute. 

Deshalb suchen Personaler nach Menschen, die sich langfristig für das Unternehmen engagieren wollen. Wenn sie befürchten müssen, dass dich an dem Job nur interessiert, was dich persönlich weiterbringt, können sie dich nicht einstellen. Denn Unternehmen möchten, dass du dich für ihre Interessen einsetzt und nicht nur für den Teil, der dir persönlich nützt.

Wirklich engagierte Mitarbeiter sind solche, die eher innerhalb des Unternehmens Karriere machen wollen. Deshalb ist es besser für dich, wenn du durchblicken lässt, dass du dich dem Unternehmen langfristig verpflichten willst.

Denn die Einstellung und Einarbeitung von Mitarbeitern kostet Geld. Wenn sich schon von vornherein abzeichnet, dass diese Investition sich nie rechnen wird, wird dich niemand einstellen. 

 

 

 

“Ich weiß nicht, ob ich gut auf diese Stelle passe.“ 

 

Oder: „Ich habe nicht die Erfahrung, die die Stelle erfordert.“

Die meisten Menschen kennen ihre Grenzen und haben auch schon mal Selbstzweifel erlebt. Das jedoch im Vorstellungsgespräch zu thematisieren, ist sehr unpassend. Denn letztlich sagst du damit den Recruitern, dass sie dir die Stelle besser nicht geben. 

Ein Vorstellungsgespräch ist einfach nicht der richtige Moment, deine Selbstzweifel zur Sprache zu bringen. Damit spielst du deine Stärken herunter. Säe also keinen Zweifel bei den Personalern. Du wirst in deinem Arbeitsleben noch genügend Menschen treffen, die das für dich erledigen. 

Konzentriere dich deshalb lieber auf die Stärken und Vorzüge, die du für die Stelle mitbringst. Sei enthusiastisch und drücke im Vorstellungsgespräch deine Leidenschaft für die Arbeit aus. Zeige, dass du die Stelle wirklich haben möchtest und dass du es nicht erwarten kannst, für das Unternehmen zu arbeiten.

 

 

 

“Nein, ich habe keine Fragen.”

 

Gegen Ende des Vorstellungsgesprächs wirst du oft gefragt, ob du noch Fragen hast. Und wenn du keine hast, ist das nicht gut.

Denn es wirkt, als ob dich das Unternehmen und die Stelle nicht wirklich interessieren. Vorstellungsgespräche sind keine Einbahnstraße, bei der nur eine Seite die Fragen stellt und die andere sie beantwortet.

Deshalb solltest du als Vorbereitung auf dein Vorstellungsgespräch eine Liste an Fragen formulieren, die du in dieser Situation anbringen kannst. Denn dies ist eine Gelegenheit, die du nutzen solltest. Du kannst damit zeigen, wie gründlich du dich schon mit dem Unternehmen beschäftigt hast. 

So kannst du fragen: “Was sind denn die besonderen Herausforderungen, mit denen die Stelle mich konfrontiert?” Oder: “Können Sie mir bitte beschreiben, wie eine typische Arbeitswoche in der Position abläuft?” Oder: “Was sollte ich innerhalb des ersten halben Jahres gelernt oder erreicht haben?”

 

 

 

“Ich brauche diesen Job unbedingt.”

 

Oder: „Wenn ich die Stelle nicht bekomme, kann ich meine Kinder nicht ernähren.

Wie bei der Anbahnung von Liebesbeziehungen bringt es dich auch bei Bewerbungen nicht weiter, wenn du sagst, wie bedürftig und verzweifelt du bist. Betteln hilft nicht.

Du musst schon sagen und zeigen können, wer du bist und was du kannst, und die Recruiter damit überzeugen. 

 

 

 

Fazit

 

Damit sind die meisten groben Fehler abgedeckt, die du im Vorstellungsgespräch machen kannst. Solange du dich gut vorbereitest, sympathisch rüberkommst und diese Fettnäpfchen vermeidest, hast du Chancen auf den jeweiligen Job.

Vorsichtshalber müssen wir an dieser Stelle noch ein paar sehr allgemeine Selbstverständlichkeiten anfügen. Auch wenn das Folgende den meisten Menschen die Höflichkeit und der gesunde Menschenverstand eingibt, ist es sinnvoll auf die absoluten Mindeststandards hinzuweisen, die du im Vorstellungsgespräch einhalten solltest. 

Achte unbedingt ganz allgemein auf deine Wortwahl und verwende keine vulgäre, gewalttätige, sexualisierte oder rassistische Sprache.  Denn damit disqualifizierst du dich für die allermeisten Stellen.

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Sichtbarer in der Bewerbung durch Selbstmarketing – 5 Tipps mit Checkliste https://candidate-blog.metru.io/sichtbarer-in-der-bewerbung-durch-self-marketing-5-tipps-mit-checkliste/ https://candidate-blog.metru.io/sichtbarer-in-der-bewerbung-durch-self-marketing-5-tipps-mit-checkliste/#comments Fri, 21 May 2021 12:37:03 +0000 https://candidate-blog.metru.io/?p=3724 Mit einer Bewerbung bewirbst du dich nicht nur für den Job, sondern du wirbst für dich und umwirbst den Recruiter. Also willst du Marketing in eigener Sache betreiben, um den Job zu bekommen, der dich ausfüllt und der zu dir passt. Das wollen andere Bewerber ebenso. Verschaffe dir daher einen Wettbewerbsvorteil, indem du dich mit deinem persönlichen Profil, deinem Alleinstellungsmerkmal, auch bekannt als USP (Unique Selling Proposition), differenzierst. Alleinstellungsmerkmale sind im Marketing Eigenschaften, auch Vorteile, die das Angebot typisch beschreiben und sich gleichzeitig von denen der Konkurrenz abheben.

Nutze dein USP für Anschreiben, deinen Lebenslauf und im Vorstellungsgespräch bei Fragen wie: Was sind Ihre Stärken? Warum sollten wir Sie einstellen? Warum haben Sie sich bei uns beworben und was hat Sie motiviert?

Mit ein paar Tipps gelingt Dir das, denn auch du bist mit deiner eigenen Persönlichkeit einzigartig und kannst dich von deinen Konkurrenten abheben. Zudem wirst du, durch das Wissen selbstbewusster und motivierter, die Herausforderungen einer Bewerbung zu meistern.

 

Definiere dein USP

Eine fehlerfreie, vollständige und interessante Bewerbung löst Aufmerksamkeit bei den Recruitern aus. Interessant wird die Bewerbung durch ein schönes Design oder ein interessantes Profil. Statt eines Porträtfotos im Lebenslauf, kann es heute auch ein kurzes Bewerbungsvideo sein. Denke daran, im Lebenslauf nur die für den Job relevanten Informationen einzufügen.

Wie definierst du nun dein USP und berücksichtigst die Kompetenzen, an denen sich Recruiter orientieren? Überlege zunächst was deine fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen sind. Was es damit auf sich hat, erklären wir dir im Folgenden.

 

1. Fachspezifische Hard Skills notieren

Fange beim Einfachsten an und arbeite heraus, welches deine fachlichen Kompetenzen sind. Sie werden auch als Hard Skills bezeichnet und bilden sozusagen deine Basis. Hard Skills sind deine beruflichen Qualifikationen und Kenntnisse, wie Sprachkenntnisse, Programmierkenntnisse und Softwarekenntnisse.

Liste diese dann in deinem Beruf auf:

  • Im Kundenservice sind das vielleicht Auftragsabwicklung und Kundengespräche führen
  • Im Grafikbereich sind das Bildbearbeitungsprogramme

 

2. Persönliche Soft Skills verfeinern dein USP

Nun kannst du die Soft Skills dazu zählen, die methodischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen herausarbeiten. Schätze dich dabei realistisch und authentisch ein. Unsere Tabelle soll dir als Anregung dienen.

 

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3. Hast du eine Attitude?

Deine Einstellung hinsichtlich deines Erfolges im Beruf. Es ist das Mindset, eine innere und geistige Haltung, die du mitbringst und die dich ausmacht. Hast du eine Attitude? Besonders nützlich kann diese bei Berufsanfängern sein, die noch über keine Berufserfahrungen verfügen und bei Bewerbern über 50, die jede Menge Erfahrung haben. Zeige, dass du motiviert und ehrgeizig bist, jeden Tag etwas zu lernen und dich weiterzuentwickeln!

 

4. Analysiere deine Bedürfnisse

Was hast du für Bedürfnisse und Wünsche hinsichtlich deines Berufes und wie arbeitest du? Arbeitest du lieber alleine oder im Team? Brauchst den Kontakt mit anderen? Magst du viele Kundenbesuche? Wie stehst du zu flexiblen Arbeitszeiten? Wie offen bist du? Denn nicht nur die Unternehmen wollen den richtigen Kandidaten, sondern auch du willst ein Unternehmen, das zu dir passt. Bist du dir darüber im Klaren, dann kannst du das im Vorstellungsgespräch besser erkennen.

 

5. Das Reason Why als Mehrwert für den Recruiter

Du hast jetzt eine Menge herausgearbeitet und über deine Fähigkeiten herausgefunden. Dein USP grenzt dich nicht nur von der Konkurrenz ab, sondern bietet dem Recruiter auch einen Mehrwert. Stelle den Nutzen, den er bekommt, heraus. Informiere dich auch über das Unternehmen! Was ist das Reason Why, was für einen Nutzen hat das Unternehmen, wenn es dich einstellt? Ein Beispiel, wie du das bewerkstelligen kannst, ist in der folgenden Tabelle abgebildet.

 

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Im Grunde überlegst du dir zu jeder deiner Fähigkeiten, die dir wichtig ist, was das Unternehmen davon hat: 

                       Ich kann x ⇨ das bedeutet für Sie und Ihr Unternehmen xyz

 

Je genauer du dich und deine Fähigkeiten erkennst, desto klarer kannst du diese kommunizieren. Desto besser kannst du in der Bewerbung und im Vorstellungsgespräch überzeugen. Du machst es dem Recruiter einfacher, sich für dich zu entscheiden. Bleibe konsistent bei der Umsetzung deines USPs und setze dir Ziele, damit deine Bewerbung ein Erfolg wird. Wir geben dir noch eine kurze Checkliste als Übersicht zur schnellen Orientierung.

 

Checkliste

  • Was sind deine Fachkompetenzen, die Hard Skills? 
    • Berufliche Qualifikation wie Schulabschlüsse
    • Sprachkenntnisse
    • Betriebssysteme, Programmierkenntnisse, Software, Office-Programme
    • Fachspezifische Kenntnisse in Deinem Beruf
  • Was sind deine Soft Skills?
    • Methodenkompetenzen
    • Sozialkompetenz
    • Persönliche Kompetenzen
  • Was ist deine Attitude?
  • Wie würdest du am liebsten arbeiten?
  • Was sind deine Bedürfnisse im Job?
  • Was ist das Reason Why als Nutzen für das Unternehmen?

 

Wir freuen uns über ein Like von dir.

 

https://karrierehelden.de/personal-branding/

https://karrierebibel.de/hard-skills/#Liste-von-Hard-Skills-in-verschiedenen-Jobs 

https://www.weka.ch/out/media/BD567(1).pdf

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So überzeugst du mit deiner Videobewerbung https://candidate-blog.metru.io/so-ueberzeugst-du-mit-deiner-videobewerbung/ Wed, 21 Apr 2021 09:52:57 +0000 https://candidate-blog.metru.io/?p=3675 Wo ist die Videobewerbung gefragt?

 

Wer in der Masse der Bewerber auffallen will, braucht eine richtig gute Idee. So gibt es neben Anschreiben, Lebenslauf und Kenntnissen einen wirklichen Trumpf: die Videobewerbung mit dem Wow-Effekt. Sie bringt die Aufmerksamkeit, die du als Bewerber dringend brauchst.

 

Wenn eine schriftliche Bewerbung nur noch wenig Begeisterung bei den Arbeitgebern entfacht, kann eine innovative Videobewerbung helfen. Jedenfalls, wenn dein Wunscharbeitgeber dieser Art der Bewerbung positiv gegenübersteht. Welche Berufsfelder oder Branchen sind für eine Videobewerbung geeignet? Bewerbungsvideos können grundsätzlich überall da eingesetzt werden, wo Charisma wichtig ist. Wer beispielsweise im Berufsalltag in ständigem Kontakt zu Kunden steht, der braucht Ausstrahlung, um bei ihnen eine positive Wirkung zu erzeugen. Ob ein Bewerber über die richtige Ausdrucksstärke verfügt, kann der Arbeitgeber direkt im Video erkennen. Hier kann die Videobewerbung ihre Stärken ausspielen.

 

Auch überall dort, wo eine gewisse Kreativität gefragt ist, ist die Videobewerbung die passende Lösung. Der gesamte Marketing- und Medienbereich ist wie geschaffen für diese innovative, kreative Form der Bewerbung. Denn gerade im Bewerbungsvideo können spezielle Qualifikationen oder besondere persönliche Eigenschaften hervorgehoben werden. Der Auftritt in bewegten Bildern überzeugt mit der Persönlichkeit des Bewerbers. Lachen, Stimme, Gestik und Mimik bringen die Wesenszüge der Kandidaten an die Oberfläche. Im Video geschieht dies naturgemäß viel stärker, als es in Anschreiben oder Lebensläufen jemals der Fall sein könnte. Denn diese bestehen nur aus Worten, deren Wahrheitsgehalt auf die Distanz schwer zu bestimmen ist. Das Video schafft einen Einblick in das, was eine Textbewerbung nicht vermitteln kann. Dein persönlicher Auftritt sagt, wer du bist.

 

Auch Menschen, die sich von anderen Mitbewerbern abheben möchten, haben einen guten Grund, sich für eine Videobewerbung zu entscheiden. Denn der Bewerbungsprozess bedeutet immer auch eine Konkurrenzsituation, bei der nur einer die Stelle bekommen kann. So hart das klingen mag, hier geht es darum, sich vom Bewerberfeld abzusetzen.

Wer sich also in der ersten Reihe der Bewerber wiederfinden will, der braucht etwas, das richtig kreativ und aufmerksamkeitsstark ist. Und da kommt die Idee, die Bewerbung mit Videos zu vervollständigen, genau richtig.

 

 

Aber Achtung: Die Videobewerbung ersetzt nicht die Bewerbungsunterlagen

 

Neben dem Bewerbungsvideo haben Personaler die Eckdaten einer Bewerbung gerne nochmals schriftlich vor Augen und verschaffen sich mit dem Lebenslauf einen Überblick über die beruflichen Stationen. Die wichtigen Fakten deines Lebenslaufes wie berufliche Stationen, Ausbildungsabschlüsse oder artverwandte Themen sind weniger geeignet für ein Video-Statement. Sie lassen sich am besten im schriftlichen Teil mitteilen. Die Verbindung zwischen Online-Bewerbung und Bewerbungsvideo wird durch einen Link hergestellt, der in den Lebenslauf eingesetzt wird. Bei ausgedruckten Bewerbungen können QR-Codes eingesetzt werden, die vom Personaler gescannt werden und dann den Zugang zu den Videos ermöglichen.

 

Die Videobewerbung ist also die perfekte Ergänzung der Bewerbungsunterlagen und erreicht dabei Folgendes:

 

  • Besonderheiten hervorheben,
  • die nüchterne Tabelle des Lebenslaufes um Erfahrungen aus deinem Leben ergänzen,
  • bestimmte Punkte deines Berufslebens erklären (wie ein Erklärvideo, das komplizierte Sachverhalte einfach darstellt).

 

Voraussetzungen für eine gute Videoproduktion

Videoaufnahmen brauchen bestes Licht. Wer sich schon mal die Decke in einem TV-Studio angesehen hat, weiß, dass dort unzählige Strahler hängen. Das lässt erahnen, wie groß die Bedeutung einer guten Beleuchtung auch für Smartphone-Videos ist. Tageslicht bietet deshalb für alle, die kein Studio zur Verfügung haben, die meisten Vorteile für die Aufzeichnung einer Videobewerbung. Ein ungestörter, optimaler Ton ohne Hall und Hintergrundgeräusche gehört ebenso zu den optimalen Bedingungen wie der sichere Stand des Smartphones, für den gesorgt sein sollte. Auch an den Hintergrund sollte man denken. Er sollte nicht vom Inhalt des Videos ablenken und ist am besten neutral, aufgeräumt und ruhig. In unserem Blogpost “Videobewerbung: Gute Tipps zur Erstellung der Smartphone-Videos” geben wir ausführlich wertvolle Hinweise für die Erstellung erfolgreicher Bewerbungsvideos.   

 

Sinnvoll kann aber auch ein Mehr an professioneller Unterstützung bei der Videobewerbung sein. Denn auch gute Bewerbungsfotos macht man ja nicht so nebenher mit der kleinen Digitalkamera. Wie beim professionellen Fotografen für überragende Bewerbungsfotos gibt es genauso für die Videoerstellung im Bereich Bewerbung erfahrene Profis, die sich seit Jahren mit nichts anderem beschäftigen, als mit dem Thema Video.

 

Professionelle Hilfe bei der Videobewerbung findest du auch bei metru. Bei dem metru Produkt Close-up Pro wird dir deine Bewerbung zusammengestellt, nachdem du aus aktuellen Design-Vorlagen eine für dich ausgewählt hast. Mit dieser schriftlichen Bewerbung werden deine Bewerbungsvideos verlinkt. Ein Besuch in einem metru Video-Studio wirkt Wunder: Gemeinsam werden die Videos mit Close-up Studio sehr professionell produziert und du erhältst von uns Tipps für deinen passenden Auftritt. Auch hier stellen wir dir deine fertige Bewerbung über einen Link zur Verfügung.

 

 

Fazit

Überzeuge mit einem Video von dir als Teil deiner Bewerbung. Denn Videobewerbungen besitzen eine eingebaute Aufmerksamkeitsgarantie. Bewegte Bilder von dir sind etwas ganz anderes als die textlastige Selbstdarstellung in Anschreiben und Lebenslauf. Denn obwohl die Digitalisierung mit PCs und Smartphones schon weit vorangeschritten ist, ist diese Entwicklung an den Bewerbungen bisher scheinbar spurlos vorbeigegangen. Überall im Netz sind die Videos auf dem Vormarsch und richtige Stars sind auf den Videoplattformen und in den Social-Media-Kanälen herangewachsen. So liegt es nur nahe, dieses Medium auch für deine Bewerbung zu nutzen. Vor allem wenn die Tätigkeit deines Wunschberufes aus viel Kundenkontakt besteht, kannst du in der Videobewerbung deine Wirkung auf andere Menschen belegen. Ein Highlight der Videobewerbung ist, dass besondere persönliche Eigenschaften oder Fähigkeiten sehr leicht deutlich gemacht werden können.

 

Interessant ist auch der Blick von der Arbeitgeberseite aus auf den Bewerbungsprozess. Unternehmer erhalten pro Tag zwischen 5 und 30 Bewerbungen. 63 % der Arbeitgeber sagen, dass sie sich mit der Entscheidung für oder gegen einen Kandidaten schwertun. Zu oft gibt es wenig Anhaltspunkte, die eine Einladung zum Vorstellungsgespräch rechtfertigen. Die Videobewerbung vermittelt dagegen sofort ein Bild von dir und deiner Persönlichkeit und der Personaler kann sich leichter für eine Einladung zum Vorstellungsgespräch entscheiden.

 

Eine Videobewerbung ist eine Bewerbung mit dem WOW-Effekt. Hier hast du die Gelegenheit, deine Kompetenzen zum Vorschein zu bringen. Mit der Videobewerbung hältst du einen richtigen Joker in der Hand und kannst dich prominent von der Masse der Mitbewerber abheben.

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